Ein weiterer erfolgreicher Theatersommer ging zu Ende. Wir danken all unseren Zuschauern und Sponsoren, dass ihr geholfen habt, das möglich zu machen.


Am Freitag, dem 13. September 2019 - 20.30 Uhr präsentiert das bauhoftheater braunau ein Drama nach William Shakespeare

RICHARD III.

richard iii webRichard, Herzog von Gloster, hat große Pläne. Er, der Hässliche, Verbitterte, Bucklige und Hinkende will König von England werden. Zu diesem Aufstieg ist ihm jedes Mittel recht: Schmeichelei, Fälschung, Betrug und Mord, serviert mit dem Lächeln eines professionellen Blenders. Als schurkischer Politdarsteller macht Richard ganz nebenbei das Publikum zu willigen Komplizen, die sich der Faszination für das Hässliche und den "aufhaltsamen Aufstieg" eines Monstrums nicht entziehen können.

William Shakespeares (1564 - 1616) Drama um einen gefühlskalten Intriganten auf dem englischen Thron zählt zu seinen frühesten Arbeiten und zu den bedeutendsten Bühnenstücken der Weltliteratur. Der Stoff wurde bereits mehrfach verfilmt, unter anderem mit Ian McKellen in der Hauptrolle. In dieser völlig neuen Adaption für einen einzigen Darsteller lässt Patrick Brenner die Zuschauer live daran teilhaben, wie man sich als Schauspieler einer der faszinierendsten und abstoßendsten Figuren der Theatergeschichte nähert.

Schauspiel:
Patrick Brenner
Regie: Chiara Nassauer-Boitsos
Produktion: Zimmertheater Uffing - Red Door Projects
Eintritt: € 14,- (Abendkasse ab 19.30 Uhr)

Stöger-Stadel (Alte Musikschule)
Theatergasse 8, 5280 Braunau am Inn


Demnächst folgt ein neuer Menüpunkt mit Galerien und Presseberichten dieses Sommers mit unserem

DANTON frei nach „Dantons Tod“ von Georg Büchner

In einer der düstersten Zeiten der Französischen Revolution spielt Dantons Tod - es herrscht die Guillotine. Die Ideale der Revolution drohen verloren zu gehen. Politisch Andersdenkende und "Feinde" der Revolution werden gnadenlos vor das Tribunal gestellt. Es gibt nur zwei Urteile: Freiheit oder Tod. Der junge Büchner nutzte 1835 diesen historischen Hintergrund und stellt existenzielle Fragen: "Ist der Mensch zum friedlichen Zusammenleben fähig? Oder existiert in jedem von uns das "Tier", das bereit ist zu töten, wenn es um den eigenen Vorteil geht?"

Zitat Danton: „Ich will lieber guillotiniert werden, als guillotinieren lassen. Ich hab es satt; wozu sollen wir Menschen miteinander kämpfen? Es wurde ein Fehler gemacht, wie wir geschaffen wurden; es fehlt uns etwas, ich habe keinen Namen dafür – aber wir werden es einander nicht aus den Eingeweiden herauswühlen, was sollen wir uns drum die Leiber aufbrechen?“

Danton - der mittlerweile lustvoll das Leben genießt - steht seinem einstigen Weggefährten gegenüber: Robespierre, dem Hardliner mit dem Bestreben, die Ideale der Revolution durchzusetzen. Danton sucht jedoch den politischen Mittelweg. Diesen Machtkampf um Leben und Tod beschreibt Büchner sowohl politisch, als auch reflektiert auf das Individuum, das versucht im Strudel des eigenen subjektiven Erlebens einen Weg zwischen Gewissen und Zweifeln zu finden.

 

danton zum stueck

 

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