bauhoftheater braunau präsentiert:

DANTON frei nach „Dantons Tod“ von Georg Büchner

In einer der düstersten Zeiten der Französischen Revolution spielt Dantons Tod - es herrscht die Guillotine. Die Ideale der Revolution drohen verloren zu gehen. Politisch Andersdenkende und "Feinde" der Revolution werden gnadenlos vor das Tribunal gestellt. Es gibt nur zwei Urteile: Freiheit oder Tod. Der junge Büchner nutzte 1835 diesen historischen Hintergrund und stellt existenzielle Fragen: "Ist der Mensch zum friedlichen Zusammenleben fähig? Oder existiert in jedem von uns das "Tier", das bereit ist zu töten, wenn es um den eigenen Vorteil geht?"

Zitat Danton: „Ich will lieber guillotiniert werden, als guillotinieren lassen. Ich hab es satt; wozu sollen wir Menschen miteinander kämpfen? Es wurde ein Fehler gemacht, wie wir geschaffen wurden; es fehlt uns etwas, ich habe keinen Namen dafür – aber wir werden es einander nicht aus den Eingeweiden herauswühlen, was sollen wir uns drum die Leiber aufbrechen?“

Danton - der mittlerweile lustvoll das Leben genießt - steht seinem einstigen Weggefährten gegenüber: Robespierre, dem Hardliner mit dem Bestreben, die Ideale der Revolution durchzusetzen. Danton sucht jedoch den politischen Mittelweg. Diesen Machtkampf um Leben und Tod beschreibt Büchner sowohl politisch, als auch reflektiert auf das Individuum, das versucht im Strudel des eigenen subjektiven Erlebens einen Weg zwischen Gewissen und Zweifeln zu finden.

Premiere:
Freitag, 12. Juli 2019, 20 Uhr
Kirchenplatz Braunau

danton zum stueck

 

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