Der Bockerer

bockerer merkatz

Nun ist er also Vergangenheit, der Braunauer Theatersommer 2018.
Wir bedanken uns sehr herzlich bei allen Theaterbesuchern und hoffen,
Ihnen hat "Der Bockerer" vom bauhoftheater braunau ebenso viel Freude gemacht wie uns!

Wir sehen uns im nächsten Jahr.
Ihr bauhoftheater braunau


Foto: Robert Banfic

 

 

Ein Stück Zeitgeschichte zum Gedenkjahr 2018

Österreich feiert 2018 ein besonderes Jubiläum, nämlich 100 Jahre Republik. Am 12. November 1918 wurde im Parlament in Wien die Gründung der Republik Österreich (damals noch Deutsch-Österreich) beschlossen und feierlich verkündet. 2018 ist aber auch ein Gedenkjahr und erinnert an die tragischen und aufwühlenden Ereignisse nach dem Anschluss an Hitler-Deutschland im März 1938 und die darauf folgenden Novemberpogrome, einem der dunkelsten Kapitel in der Geschichte der Republik.

Für den richtigen Umgang mit dieser Geschichte tragen wir als nachfolgende Generationen Verantwortung. In einer Zeit in der es nur mehr wenige Zeitzeugen gibt, in der wir gerade sehr aktuell zum wiederholten Male über rechtsextreme Tendenzen in der Gesellschaft und in der Politik diskutieren, wo sich in sozialen Medien eine sachliche Diskussion darüber in einer allgemeinen Beschimpfungskultur mit unfassbaren Abscheulichkeiten auflöst und Rassismus und Hetzte in vielen Bereichen wieder gesellschaftsfähig sind, braucht es mehr Erinnerungskultur! Ein Blick zurück, um die Zukunft besser zu gestalten!

Das bauhoftheater braunau stellt die diesjährige Sommer-Theaterproduktion in diesen Rahmen. Mit dem Theaterstück „Der Bockerer“ bringen wir ein Stück Zeitgeschichte nach Braunau und das mit direktem Bezug zu Braunau.

Im Stück wird die Zeit zwischen 1938 und 1945 anhand des Lebens der Familie Bockerer in Wien beschrieben. Weltberühmt wurde das Stück in der Verfilmung „Der Bockerer – Teil 1“ unter der Regie von Franz Antel, in der Hauptrolle Karl Merkatz als Fleischermeister Karl Bockerer.

Der Bockerer ist keine leichte Sommerkomödie, soll es auch nicht sein, birgt aber auch viel humoristisches Potential in sich. Der Bockerer ist sozusagen ein Volksstück und eine Geschichtslektion, aber unter Weglassung des Zeigefingers.

 

 

 

 

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