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Sterben für Anfänger
Eine grenzüberschreitende Theaterproduktion mit dem Workshop Orange aus Gumpersdorf

Premiere: 21. November Gasthaus zur Linde Gumpersdorf
weitere Aufführungen 22.23.24.Nov., Gasthaus zur Linde Gumpersdorf
ebenso 28.29.30.Nov.&1.Dez. Alte Musikschule Braunau

finale02Das Bauhoftheater braunau und der Workshop Orange e. V. präsentieren die grenzübergreifende Produktion STERBEN FÜR ANFÄNGER!

Es ist ein besonders schlechter Tag für Daniel, denn heute wird sein Vater begraben. Und die Trauerfeier wird zum Tollhaus: Erst wird die Leiche vertauscht, dann weigert sich sein als Literat erfolgreicher Bruder, die anteiligen Kosten zu übernehmen. Ein Onkel geht allen mit seiner Nörgelei auf den Geist. Der Verlobte einer Cousine ist versehentlich auf Drogentrip und verstört den zukünftigen Schwiegervater.

Regie: Boris Schumm
Produktion: Wolfgang Dorfner

PREMIERE ist am DONNERSTAG, 21. November 2019 um 20.00 Uhr im Gasthaus zur Linde in Gumpersdorf.

Weitere Termine:

22./23./24. November ab 20.00 Uhr (So. 19.00 Uhr) im Gasthaus zur Linde in Gumpersdorf

28./29./30. November ab 20.00 Uhr und So., 1. Dezember ab 19.00 Uhr in der "Alten Musikschule" in Braunau am Inn

Kartenreservierung im Reisebüro Tropicana unter +49 (0)8571 930224

 

 Demnächst folgt ein neuer Menüpunkt mit Galerien und Presseberichten dieses Sommers mit unserem

DANTON frei nach „Dantons Tod“ von Georg Büchner

In einer der düstersten Zeiten der Französischen Revolution spielt Dantons Tod - es herrscht die Guillotine. Die Ideale der Revolution drohen verloren zu gehen. Politisch Andersdenkende und "Feinde" der Revolution werden gnadenlos vor das Tribunal gestellt. Es gibt nur zwei Urteile: Freiheit oder Tod. Der junge Büchner nutzte 1835 diesen historischen Hintergrund und stellt existenzielle Fragen: "Ist der Mensch zum friedlichen Zusammenleben fähig? Oder existiert in jedem von uns das "Tier", das bereit ist zu töten, wenn es um den eigenen Vorteil geht?"

Zitat Danton: „Ich will lieber guillotiniert werden, als guillotinieren lassen. Ich hab es satt; wozu sollen wir Menschen miteinander kämpfen? Es wurde ein Fehler gemacht, wie wir geschaffen wurden; es fehlt uns etwas, ich habe keinen Namen dafür – aber wir werden es einander nicht aus den Eingeweiden herauswühlen, was sollen wir uns drum die Leiber aufbrechen?“

Danton - der mittlerweile lustvoll das Leben genießt - steht seinem einstigen Weggefährten gegenüber: Robespierre, dem Hardliner mit dem Bestreben, die Ideale der Revolution durchzusetzen. Danton sucht jedoch den politischen Mittelweg. Diesen Machtkampf um Leben und Tod beschreibt Büchner sowohl politisch, als auch reflektiert auf das Individuum, das versucht im Strudel des eigenen subjektiven Erlebens einen Weg zwischen Gewissen und Zweifeln zu finden.

 

danton zum stueck

 

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